02.27.07
Habe ich die Augen eigentlich auf? („ich bin so müde…“)
Dienstag.
Büro.
8.30 Uhr.
Eine müde Chris, denn das Wochenende hat viel Kraft und Schlaf gekostet. Was soll ich sagen, ich war nicht gerade unerfreut, dass die Büroarbeit und Post sortieren nur 20 Minuten gedauert hat. Danach noch schnell zum Kirchenkreisbüro in der City in Oberhausen, und schon waren wir fertig für den Vormittag.
Also bin ich nach Mittelmeiderich gefahren, um mal zu sehen, was unsere herz allerliebste Küsterin in MM so treibt. Und, ich war ja fast über glücklich, als ich sie in der Küche antraf. Nach einigen Minuten kam auch Frau Schlüther dazu. Es entwickelte sich ein echt nettes, und für mich sehr aufschlussreiches Gespräch. Zum Teil über „das Sterben“, Praktikanten die mit Tod zu tun haben, über „etwas beileibtere Menschen die bestattet werden“ und über Krematorien in Duisburg. Frau Schlüther ist übrigens Bestatterin – tolle Frau!
Um 12 Uhr war ich mit Ingo schwimmen. Gut, war jetzt nicht spannend, wir zwischen diesen ganzen alten Menschen…wir sind halt nicht abgesoffen…
Um 16 Uhr war KonfiUnterricht. Und ich bin fasziniert, innerhalb der ersten 45 Minuten waren die wichtigen Elemente des Vorstellungsgottesdienstes der Konfis am Sonntag komplett geplant. Es mussten nur noch die Rollen verteilt werden. Ein Traum. Wieso habe ich nie solche Konfis gehabt? Oder hatte ich sie, und sie sind nicht aufgefallen?…
02.26.07
Der Montag nach dem Camp
Frei…frei…frei…
Morgens hat mich doch tatsächlich Nora zum Frühstück eingeladen. Diese Einladung nehme ich natürlich gerne an. Mal wieder mit jemandem von der KiHo zu schnacken war echt schön…
Das einzig wirklich Produktive an diesem Tag war, dass ich meine Stimme dem MSV gewidmet habe. Ja, im Stadion. Und nein, ich habe nichts nach dem Schiri geworfen. Obwohl mir sehr danach war, denn der war ja sowas von geschmiert und von den Rostockern bezahlt…
02.25.07
„Groß ist unser Gott, Herr der Ewigkeit…“
Das Konfi-Wochenende.
Ich wusste nicht, was mich erwartet. Und ich weiss auch jetzt noch nicht so recht, was ich von dem Christ-Camp halten soll. Alles ausführen werde ich auf jeden Fall nicht! Aber eins kann ich sofort sagen, das Wochenende viele Höhen und auch ein paar Tiefen. Das Positive war ja schon mal, ich war mit Daniela, der Jugendleiterin, auf einem Zimmer. Eine wirklich nette, sehr direkte Frau.
Außerdem waren die Konfis ja echt ok. Es waren keine Chaoten dabei, zumindest waren die „Halben-Chaoten“ ganz brav und spielten draußen im Matsch
Und das ist kein Witz, denn das Champ ist ein umgebauter Bauernhof, mit viel Wiese, Matsch, Pferden, Hühnern, Schafen und FSJlern *g*
Es ist echt sehr schön gemacht.
Und wer sich das mal genauer angucken möchte: www.christcamp.de
Na ja, auf jeden Fall, waren 4 Konfigruppen mit je 20-25 Personen dort. Eine Gruppe aus Marienheide, eine aus Werdohl, eine aus Bonn und wir aus Oberhausen. Insgesamt waren wir mit Teamern vielleicht ungefähr 110-120 Personen (incl. 4 Theologiestudentinnen!) auf dem Hof. Also war immer Action angesagt.
Und wie der Zufall es wollte: wer war auch bei einer Gruppe dabei? Juliane. Das war echt ne Überraschung, weil wir beide da so gar nicht mit gerechnet haben. Ich glaube, unsere Gesichter hätte ich gerne mal gesehen, als wir beide gecheckt haben, dass wir es wirklich sind. Lustig…
So, ja, was gibt es noch zu sagen? Ach ja, die Gruppen haben immer alles zusammen gemacht. Also auch die Andachten und Story-Times. Dabei werden immer viele freikirchliche Lieder gesungen und eine Geschichte von Jesus über 30 Minuten erzählt. Was mich echt fasziniert hat, dass die Konfis da wirklich gut zugehört haben (das lag wohl an der frischen Luft und dem vielen rumwälzen im Schlamm:) )
Morgens wurde also auch immer geweckt, Samstag morgen noch „soft“, Sonntag dann schon mit Action (Glocke und Trommel).
Außerdem gab es Hobbygruppen, die immer 2 Stunden am Tag liefen. Die Konfis hatten echt eine große Auswahl an Aktivitäten. Reiten, Bogen schießen, Kisten klettern, kreativ arbeiten, Rollenspiel und tanzen (Männertanz) und vieles mehr. Das find ich mal ne gute Nummer.
Dann gab es noch dieses nette Geländespiel. Sagen wir mal, primäres Ziel war es, zu gewinnen (Jungs gegen Mädchen, und Konfis gegen Teamer), aber sekundäres Ziel ist es, sich kräftig im Matsch zu wälzen und andere in die Pfütze zu schmeißen – zur Not springt man halt mit rein. Und das Schlimme daran, ich habe kein Stück übertrieben! ![]()
Den Konfis hat es natürlich Spass gemacht, Pfarrer, FSJler und Helfer in den Matsch zu schmeißen. Und ich war echt begestert, 90% der Pfarrer haben auch wirklich mitgemacht – meinen Respekt diesen Menschen.
Nach dem Spiel war es durchaus nötig, dass ALLE duschen gingen. Auch das, finde ich eine gute Methode. Zum Abendessen wurden die Konfis eingeladen. Die Teamer haben die Konfis bedient. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. So richtig mit französischem Akzent, Tuch über dem Arm, ein weibl. Teamer führt einen männl. Konfi herein. Alle gehen nur nacheinander. Und es hab Vorspeise, Hauptgericht und Nachspeise. Jeder Teller wurde einzeln in den Raum getragen, schon gefüllt mit leckeren Kroketten und Kartoffeln. Es sah wirklich gut aus. Außerdem roch es gut, weil ja alle Nachmittags geduscht hatten. Ich glaube, es sind echt nette Fotos entstanden.
Natürlich bekamen die Teamer danach auch etwas zu essen – allerdings, als die Konfis schon fertig waren und „spielen“ gehen durften
Ich denke, das Wochenende war echt schön. Für Konfis und für Teamer. Es gab keine Schwierigkeiten, es lief alles schön gesittet und geordnet und das Wetter - na ja, für die Schlammschlacht war es perfekt..
Von dem Prinzip, einen Bauerhof umzubauen, und solch ein Camp zu machen, in dem 4 Gruppen zu einer großen Gruppe, und 4 Helferkreise zu einem großen Helferkreis werden, ist eine gute Sache. Leider war es mir persönlich zu sehr freikirchlich angehaucht. Ich steh ja eigentlich nicht so auf Freikirchen und so. Aber ich glaube, das erweitert zum Teil, vielleicht, möglicherweise, eventuell, auch meine eingeschränkte Sicht…
02.23.07
Sport ist Mord!
Es ist Donnerstag morgen, Katrin, Carmen, Sven und ich machen uns auf den Weg Richtung Badmintonhalle. Die Vögel zwitschern, die Sonne scheint…ehm, nein, es regnete…und nach 1 Stunde des spielens hörte man auf einmal Sven aufschreien und auf dem Boden sitzen.
Was war passiert? Wie sich nachher im Krankenhaus herausstellte, es war ein Achillissehnen-Abriss. Was soll man dazu sagen. Ganz ohne Fremdeinwirken war diese doofe Sehne einfach gerissen. Also kam der arme Sven noch am gleichen Abend unters Messer. Natürlich war das ein Schock für drei Mädels, die den einzigen Mann beim Sport zwar schlagen wollte, aber doch nicht SO.
Tja, jetzt muss Sven wohl noch mit dem Bein ruhig gestellt im Krankehaus liegen. Das arme Reh…
Bei den Vorbereitungen zum Weltgebetstag war ich zwar anwesend, aber mit den Gedanken manchmal doch bei Sven im Krankenhaus. Ich glaube, der Weltgebetstag der Frauen am Freitag 02.03.07 kann echt nett werden. Das Thema ist „Unter Gottes Zelt vereint“, ist von Frauen aus Paraguay ausgesucht worden und geht natürlich um Abraham und Sara in dem KiHo-berühmten Text mit dem Zelt, vor dem drei Männer stehen, Abraham „seine Augen aufhebt“…. jedenfalls muss man den Text mindestens einmal im Hebräischkurs übersetzt haben.
Das Programm für den Gottesdienst ist echt nett.
Liebe Frauen, geht hin am 02.03. in die Kirche, es wird schön!
02.21.07
Gemeinsame Presbyteriumssitzung
Ha ha, wer denkt sich so was. Gestern eine Sitzung des Presbyteriums Paulusgemeinde (Lirich), nach der ich dachte, das war schnell. Aber dann kam einen Tag später schon die Sitzung der drei Gemeinden Lirich/Alstaden/Buschhausen.
Nun, ich kenne ja nur die Fusionsgespräche aus Meiderich, aber wenn ich meine Praktikumsgemeinde und die beiden „dazufusionierenden“ Gemeinden sehe, wie drei Presbyterien zusammen sitzen und nett miteinander plauschen, welches Logo man nimmt, wie die Gemeinde heißen soll und die Satzung durchgehen, das ist echt nett. Ich nenne es mal ganz nett „Gruppenkuscheln“.
Und kein Witz, nach 90 Minuten waren wir fertig!
Da freut man sich doch auf die nächste Sitzung
Schubert – ich bin die Praktikantin…
Chris: „Moin, ich bin Christina Schubert, die Praktikantin von Kay, und ich begleite ihn jetzt die nächsten 6 Wochen.“
Kay: „Es gibt noch Pfarrernachwuchs!“
So könnte man meinen ersten Tag bestens beschreiben. Die ersten die ich kennen lernte, waren natürlich Küster, Gemeindesekretärin und andere wichtige Leute. Außerdem war ja mein erster Tag ein Dienstag, also war auch Konfirandenunterricht. Juhu! Und mal ganz ehrlich, ich habe den KU echt vermisst. Und diese „Lütten“ sind total lieb. Ok, es gibt ja auch nur 6 Jungs in der Gruppe, aber trotzdem. Da freut man sich doch auf das nächste Wochenende, an dem wir auf KonfiFreizeit nach Krefeld fahren.
Am Abend lernte ich die anderen wichtigen Personen der Gemeinde kennen. Das Presbyterium. Ich denke mal, die Menschen sind alle sehr nett, leider hatte ich nicht die rechte Zeit, allen mal ins Gesicht zu sehen. Aber es gab natürlich für mich auch schon ein paar bekannte Gesichter.
Und ich konnte es fast kaum glauben, wir haben um 19 Uhr mit der Sitzung begonnen und ich war um 20.30 Uhr schon wieder daheim. Das ist doch mal eine Sitzung gewesen! So sollte es immer bleiben – zügig und unkompliziert.
Auf weiterhin so nette Sitzungen :=)
02.19.07
Hat man denn da noch Töne?
MSV – 1860 München
1. Minute…. 2. Minute… 3. Minute… 4. Minute: TOOOOOOR! (Zebratwist im heimischen Radio). Die Auswärtskurve des MSVs steht und jubelt Mokhatri (Schütze) zu.
5. Minute… 6. Minute… 7. Minute… 8. Minute: TOOOOOOR! (Zebratwist wieder im heimischen Radio). Die Auswärtskurve kann sich kaum halten, geschweige denn die Fans am Radio und im Internet.
Und dann… dann kam nix mehr. Es hörte sich so an, als hat der MSV die 80 Minuten danach nur noch in der eigenen Hälfte Kaffee getrunken. Man ey, das Spiel hätten wir gewinnen können. Aber nein, wir reden hier vom MSV, da kann alles passieren. Also ging das Spiel 2:2 aus. Eigentlich haben wir nix anderes verdient. Wer 10 Minuten Sport treibt und danach 80 Minuten Kaffee trinkt, isset selba schuld. So…jetzt is Karneval!
Duisburg, Hellau! MSV, Hellau! Ruhrpott, Hellau!