07.29.08
Klagelieder 3, 26
„Es ist gut, geduldig zu sein und auf die Hilfe des Herrn zu hoffen.“
Warten auf die Hilfe des Herrn? Wie häufig warten wir denn im Alltag auf die Hilfe des Herrn? Da ist der schüchterne Jugendliche, der auf die Hilfe wartet, damit er seine derzeitige Angebeteten seine Liebe gestehen kann. Oder die Oma, der gerade die Tasche geklaut wurde und jetzt auf die Hilfe des Herrn wartet, dass er einen guten Engel schickt, der ihr hilft.
Die Menschen die sich Sorgen machen, weil ihre Verwandten in der Stadt leben, die der Wirbelsturm gerade zerstört hat.
Und dann ist da noch der Schüler, der auf die Hilfe des Herrn hofft, damit er die nächste Klausur besteht, obwohl er ganz nach dem Motto: „Mut zur Lücke!“ gelernt hat.
Die Menschen hoffen so häufig auf die Hilfe des Herrn. Doch hilft uns der Herr nicht häufiger als wir es eigentlich merken?
Ich persönlich denke an einige Situationen zurück, in denen der Herr mir geholfen hat, obwohl ich ihn nicht explizit drum gebeten habe.
Und ich denke, Gott schenkt uns seine Hilfe, damit wir stark werden um andere zu trösten.
Die Hilfe des Herrn geschieht so häufig um uns herum, dass wir sie nicht realisieren. Der Herr ist da, ob wir ihn drum bitten, oder gerade nicht.
Aber wenn ich nicht damit rechne, merke und spüre ich dann die Hilfe des Herrn auch? Oftmals erkennt man es viel zu spät. Oder gar nicht. Aber wie häufig sagen wir: „Man, da hatte ich in der Situation aber riesen Glück“. War es wirklich Glück? Oder war es doch ein Engel Gottes, der uns vor Bösem bewahrte?
Vielleicht, sollen wir nur häufiger darüber nachdenken und uns dessen bewusst werden.
Auch wenn wir es nicht direkt sehen, der Herr hilft, und zwar immer auf seine Weise. So, dass wir das Nötige bekommen. Es ist nicht immer das, was wir uns erbeten haben. Doch der Herr gibt uns das, was wir brauchen. Er weiß was wir brauchen.
Dietrich Bonhoeffer schrieb dazu ein Glaubensbekenntnis.
Ich glaube,
dass Gott aus allem, auch aus dem Bösesten,
Gutes entstehen lassen kann und will.
Dafür braucht er Menschen,
die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen.
Ich glaube,
dass Gott uns in jeder Notlage
soviel Widerstandskraft geben will,
wie wir brauchen.
Aber er gibt sie nicht im voraus,
damit wir uns nicht auf uns selbst,
sondern allein auf ihn verlassen.
In solchem Glauben müsste alle Angst
vor der Zukunft überwunden sein.
Ich glaube,
dass Gott kein zeitloses Fatum ist,
sondern dass er auf aufrichtige Gebete
und verantwortlich Taten wartet und antwortet.
07.24.08
Was passiert eigentlich…
…wenn man keine Ahnung hat, wovon man schreiben soll?
Man sollte einfach aufhören, bevor man nur Unsinn schreibt.
Ich bin weg!
07.12.08
24 Stunden Kiel
So schnell kann es gehen.
Ich bin am Mittwoch morgen um 6.46 Uhr in Duisburg am Hauptbahnhof Richtung Norden abgefahren. Und wie lange dauert normalerweise die Fahrt? So ca. 4 1/2 Stunden. Das heißt, der Zug lief um 11.31 Uhr in Kiel ein. Und wieviel hatte ich von der Fahrt mitbekommen? Ich rechne mal hoch…
Eine Minute, bis ich am Sitzplatz war…
eine Minute um sich zu setzten und anzukommen…
eine Minute, als mich der Schaffner weckte…
und zwei Minuten als der Zugführer per Ansage vermeldete, dass wir gleich in Kiel sind.
Für mich war die Fahrt genau 5 Minuten lang.
Guter Durchschnitt, oder?
Und dann war ich in Kiel, aß, packte aus, ging ein wenig ins Internet, packte wieder meine Sachen, schlief ein paar Stunden und fuhr Donnerstag morgen um 8.44 Uhr wieder nach Ratzeburg.
Ha, keine 24 Stunden in Kiel gewesen
Mein neuer Rekord?
07.06.08
Männer
Die können sich auch nicht entscheiden, oder?
Mal wollen sie dies, dann wollen sie das…aber nie wollen sie das, was ich will
Oder drücke ich mich einfach zu umständlich aus?
Na ja, ich hab auf jeden Fall den Italiener genommen
Erkenntnis des Tages: Männer
07.02.08
Gruesse aus Tunesien
Moinsen an alle da draussen!
Ich sitze gerade im klimatisierten Hotel auf Djerba und lasse es mir gut gehen. Afrika ist mega.
Letztens waren wir noch mit Dromedaren in der Sahara, heute bin ich im Jagdgalopp über die Sanddünnen geprescht und am Freitag reite ich zum Markt nach Midoun. Geile Nummer.
Und diese Animateure im Hotel… scharfe Sache. Tunesier, Italiener und eine Deutsche. Traumhaft.
Und ich rede hier ausdrücklich von den männlichen und den weiblichen Animateueren.
Tunesien sollte man mal erlebt haben.
Als Frau, angenommen, man kann flirten, wird man die Männer gar nicht mehr los. Selbst mir ist es passiert, dass ein Animateur immer wieder bei mir angeschlichen kommt.
Aber ich hab da ja mal nix gegen
Gutaussehend, 20 Jahre, Tunesier…noch Fragen?
Aber auch die Italiener haben hier ihren gewissen Charme :) Jeder der mich kennt, weiss, was ich meine (sorrry an alle, die mich nicht kennen
)
So, ich muss weiter…flirten…ob ich heute Abend den Tunesier nehme??? Oder lieber doch den Italiener????