02.23.09

Thermohose und Hotpants

Veröffentlicht in Das SommerSemester um 07:44 von Christina Schubert

Ich weiß ja nicht ob das alles so richtig ist…

Meiner einer läuft draußen bei -2°C bis +2°C ja mit Thermohose herum. Innen schön gefüttert, da wird einem weder beim arbeiten noch beim shoppen noch sonstwobei draußen kalt.
Wenn ich hingegen andere ‘Persönchen’ sehe, man man man, wo kommen wir da nu hin? Viele Frauen beschweren sich doch immer, dass ihnen kalt ist. Ja, manchmal ist das berechtigt, aber wenn ich in letzter Zeit wirklich einige Frauen sehe, die zwar in dicker Strumpfhose aber in Hotpants über die Straße wackeln, wo kommen wir denn da hin? Die dürfen sich auf jeden Fall nicht beschweren dass ihnen zu kalt ist.

Und wozu machen sie das? Doch bestimmt nicht, weil es warm ist und für das Wetter passend.

Ich bin ein wenig schockiert von manchen Östrogen-gesteuerten-Weibchen die unseren guten emanzipierten Frauenruf sowas von vernichten… Ich bin für eine Neueinteilung:

Mann
Frau (alle normalen Frauen)
Barbie (sämtliche Püppchen – unteranderem auch die mit Hotpants im Winter)

02.15.09

Winterschlussverkauf bei der HSG Nordhorn

Veröffentlicht in Das SommerSemester um 14:55 von Christina Schubert

Nachdem der Hanball Club HSG Nordhorn gestern Insolvenz angemeldet hat, wechselt der Nationalspieler Holger Glandorf mit sofortiger Wirkung nach Lemgo.

Meine Frage ist jetzt, dadurch dass die HSG jetzt pleite ist, dürfen sich die anderen Vereine jetzt bei der HSG einige Spieler zu einem Billigpreis einkaufen?
Quasi 20% auch auf  Tier Spielernahrung?

„Winterschlussverkauf bei der HSG!
Jetzt zugreifen, solange die Ware noch frisch ist!“

Ja ja, hier spricht gerade mein kleines THW-Fan-Herz, aber is doch so, oda? :D

02.14.09

Eis und Schnee

Veröffentlicht in Das SommerSemester um 14:22 von Christina Schubert

Seit einigen Tagen liegt in Kiel Schnee… und er wird auch von der Stadt freundlicherweise in hohen Türmen auf die Seite geschafft. Das heißt, auf dem Exer türmt sich eine ca. 1,20 Meter hohe Schneelawine. Hier mal kurz ein Foto, nur um sich das vorzustellen:

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Und bevor jemand fragt, ja, der Schnee ist sowas wie schwarz. Fragt besser nicht, wie das kommt :D
Ich war es jedenfalls nicht…

Und als ich heute an diesem Ungetüm von Schneeberg vorbeiging, viel mir eins auf:
Im Hintergrund ist es leicht zu erkennen, auf der Ecke ist der Eisladen „Janny’s Eis“
Wenn ihr nochmal genauer hinsehen wollt:

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Ja, da stehen Luftballons vor dem Eisladen. Und ja, er hat jetzt (Mitte Februar, -2°C) schon auf.

Wie stellt man sich das vor?
Man geht rein, bestellt sich nen Schokobecher und ißt den dann draußen, mit Schal, Mütze und Handschuhen?
Ich kann mir nicht so recht helfen, aber ich finde das seltsam. Wer will denn jetzt schon Eis essen? Ich definitiv nicht, und das obwohl ich liebend gerne Eis esse. Ich bin manchmal verrückt – aber soweit gehe ich noch nicht.

Ich stelle mal eine ganz steile These auf:
Dieser Monat wird nicht der Monat mit dem höchsten Umsatz in der Eisdiele.

Wenn ich Eis essen will, brauche ich nur Orangensaft auf die Fensterbank stellen und vier Stunden später kann ich mein O-Eis lutschen. Und ich brauche nicht mal die Wohnung verlassen.

02.10.09

Eine Landschaft wie aus einem Märchen

Veröffentlicht in Das SommerSemester um 23:26 von Christina Schubert

Februar 2009.

Dienstags.

6.10 Uhr.

Eine Dusche irgendwo im weiten Kiel.

Man merkt, dass der Tag kalt wird, wenn das Wasser der Dusche so kalt ist, dass man während des Duschens schon friert. So geschehen heute morgen. Brrr, ich friere jetzt noch.

Aber der Tag sollte noch Einiges in sich bergen.

Auf dem Weg zur Arbeit schneite es leicht und ich dachte eigentlich noch bei mir, dass es schön wäre, wenn noch ein wenig Schnee liegen bleiben würde, bis ich zur Uni fahre, damit ich ne Freundin mal so richtig mit Schnee einseifen kann.

Es schneite, und zwar von 7 bis jetzt (0 Uhr).

Auf der Arbeit war es eigentlich ein sehr schöner Anblick. Die Autos waren zugeschneit, die Straßen waren gegen 9 Uhr zwar belebt aber nicht verstopft (und deshalb auch noch nicht matschig). Und wenn man an einem Stück Land vorbeifuhr, auf dem der Schnee noch unberührt lag und darüber die Sonne aufging, war es ein Traum in weiß und wunderschön. Wenn man genau hinsah, sah man Gottes schöne Schöpfung. Wie wunderschön sind doch die kleinen Momente, an den scheinbar unbedeutenden Plätzen wie einem Parkplatz, einem Spielplatz oder einer großen von Schnee bedeckten Wiese.

Natürlich ist jener Schnee, wenn man ‘zügig’ vorran kommen möchte, weil man zum Bus zur Uni rennen muss, oder schnell zur Arbeit fahren muss, hinderlich, aber heute schien es mir so, als seien die Kieler gar nicht im Streß. Alle nahmen es so hin, dass der Bus nicht pünktlich, sondern 7 Minuten zu spät kam. Kein Auto hupte, weil der Vorherfahrende nur 30km/h fuhr. Die Kieler waren ruhig und gelassen, es gab keine Hektik und an jedem Ort an dem ich heute war, schien die Welt (trotz soviel Schnee) in Ordnung.

Ein durchaus schöner Tag im Wintermärchen in Kiel.

Abgerundet wurde er, durch den momentan im Kino laufende Film von Meryl Streep, ‘Glaubensfrage’.
Es geht um Anschuldigungen die nicht bewiesen werden können, um Lügen, ein wenig um Intrigen und um den Verlust des guten Rufes eines Menschen.
Dinge die man nicht beweisen kann, ob gerecht oder nicht, bleiben Mutmaßungen und können trotzdem großen Schaden anrichten.
So gibt es die Szene einer Predigt in der jene Geschichte erzählt wird:

Eine Frau kommt zu einem Priester und spricht: „Vater, ich habe gesündigt. Ich habe Lügen über eine Menschen verbreitet. Ich bereue dies. Vergib mir.“
Der Priester spricht: „So einfach ist das vergeben in diesem Fall nicht. Gehe heim, nimm ein Kissen, steig aufs Dach und schlitze es mit einem Messer auf“
Und die Frau ging hin und tat wie ihr geheißen.
Dann ging sie abermals zum Priester: „Vater, ich habe getan, wie mir geheißen. Wird mir vergeben?“
Priester: „Nein. Was ist passiert, als Du das Kisser zerschnittest?“
Die Frau antwortet: „Alle Federn sind herausgeflogen und verteilten sich über die Stadt“
Und der Priester spricht: „Dann gehe hin und suche jede einzelne Feder, die aus dem Kissen stammt. Dann ist Dir verziehen“

Und mit dieser eindrücklichen und sehr bildlichen Darstellung, was das einmalige verbreiten von Lügen mit sich bringt, verbleibt mir nur noch ein Gebet anzuhängen, mich ins Bett zu legen und über diese Verse nachzusinnen.

Mein Gott, ich bin bewahrt geblieben

in mancher Gefahr.

Du bist bei mir gewesen

und hast mich beschützt.

Vergib mir meine Angst,

meine Sorgen,

meinen Unglauben.

Du bist mein Halt,

der Boden, der mich trägt,

das Dach, unter dem ich wohne,

der Friede, in dem ich einschlafe.

Ich danke dir, Gott.

02.05.09

Letztens in Duisburg…

Veröffentlicht in Das SommerSemester um 16:34 von Christina Schubert

… eigentlich sollte das Bild ohne Worte bleiben.

Aber ich kann mir diesen Kommentar nicht verkneifen:

„Da lacht das ‘Europcar-Mitarbeiter-Herz’“

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