04.01.07
The last day in my life…
… in dieser Gemeinde. Schade schade. Es war so schön. 6 Wochen sind schon um, ich weiß gar nicht, wo die Zeit geblieben ist. Unglaublich.
Joa, heute morgen war Godi. Jubliäumsgodi, da die Paulus-Gemeinde auf den Tag genau 50 Jahre geworden ist. Es war ein echt netter Godi, mit einer guten Predigt von Kay und einem schönen Abschluss mit O-Saft (is ja Passionszeit, also kein Sekt) und Suppe.
Und ich muss sagen, da saß ich nun, in meiner Praktikumsgemeinde, an meinem letzten Tag, aß und trank mit Menschen, die ich in den letzten 6 Wochen kennen gelernt hatte (und das waren nicht wenige!) und ich wurde doch gleich ein bisschen traurig. Natürlich ist es schön, wenn ich wieder in Kiel bin und das Semester beginnt, aber der Abschied ist schon schwer. Eine schöne Zeit liegt hinter mir.
Aber, so musste ich Frau Palm und einigen anderen Frauen versprechen, bei Gelegenheit komme ich vorbei, sowie in den Godi als auch in ihre Frauenhilfe.
Und als Kay mich dann noch vor der Gemeinde verabschiedet hat, stand ich vorne und wusste gar nicht so recht, was ich sagen soll. Ich glaube, hätte ich was sagen sollen, hätte ich nichts herausbekommen. Ich hatte, das gebe ich zu, das Pipi in den Augen. Tja, so bin ich halt, ein kleines, sentimentales ‘Theologiestudentchen’.
Jetzt habe ich nur ein Problem, wenn ich immer nur ein Wochenende in Oberhausen bin, in welchen Gottesdienst gehe ich denn? Mittelmeiderich oder Paulus?
WIE SOLL ICH DAS DENN BITTE ENTSCHEIDEN?
03.31.07
Ein ruhiger Samstag
Heute war eigentlich, wie oben schon beschrieben, ein schöner, gemütlicher, ruhiger Tag. Gutes Wetter (endlich mal!), morgens mit Mutti und Oma kurz auf dem Markt gewesen (ganz klassisch) und mittags dann in die Altentagesstätte zum Frühlingsbasar.
Es war echt schön. Und, ich muss sagen, ich war ja vorher noch nicht in der AT, aber das ist echt angenehm da, mit so einer AT in der Nähe möchte ich auch alt werden
Na ja, auf jeden Fall haben Nora und ich bei einigen anderen ältern Damen aus der Gemeinde gesessen und Kuchen gegessen… U-N-M-E-N-G-E-N von Kuchen
Abends waren Frank, Sabine und Mann und ich bei Daniela zum Geburtstag eingeladen.
Und ich fand es so unglaublich, ich habe Daniela ja in der Gemeinde kennen gelernt, man mag meinen, dass das eigentlich nicht ausreichen sollte, um einen Menschen wirklich kennen zu lernen, aber ich war so fasziniert… die Wohnung war ja fast genau so eingerichtet, wie ich es Daniela zugeschrieben hätte. Ich war doch ein wenig verdutzt
)
Dieser Abend war also auch sehr nett, ich finde, ja, dafür dass es mein vorletzter Tag war, war er sehr gelungen.
Ich merke schon, dass ich mich im Praktikum in der Gemeinde wohl gefühlt habe.!
Es ist schön, nach Hause zu kommen!
Heute Abend war Kirchenkneipe in Mittelmeiderich. Oh man, war das schön. Es war, als käme ich wieder nach Hause. Ich fühle mich da so wohl. Ich musste zwischendurch aufpassen, dass mir nicht die Freudentränen hinunter liefen. Und es war ein Traum, mit Udo, Fred, Rainer, Susanne und Dirk H. zusammen zu sitzten und rum zu blödeln. Zuerst habe ich mit Boris, Ingo und Sven Köppen gepokert, das war natürlich auch gut, aber am Ende mit den anderen zusammen zu sitzen war echt schön. So hatte ich sie alle in Erinnerung. Und es ist schön zu sehen, dass sich manche Dinge eben nie ändern. Es wird immer meine Heimatgemeinde bleiben. Es wird immer ‘meine’ Gemeinde bleiben. Es werden immer nette Menschen da sein, die mich in den Arm nehmen. Ein schönes Gefühl. Das tut gut. Es tut gut, zu hören, dass sie doch gelentlich an mich denken
Es tut gut, alle mir wichtigen Menschen wieder zu sehen.
Morgens war ich beim Festausschuss zur Vorbereitung des ‘Jubelfestes’ im August. War ganz interessant.
Mittags war die MA-Schulung, in der ein Spiel für die Ferienspiele vorbereitet wurde. Ein in sich geschlossener, schöner Tag.
Ein Tag, nachdem ich mich fühle, als könnte ich die ganze Welt umarmen…
03.29.07
Oma hat Geburtstag…
… und ich bin tot müde. So’n Scheiß. Ich war heute Abend nicht mal in der Lage, vernünftig zu kontern. Auch meine beiden Cousinen waren nicht zu Höchstleistungen fähig. So was Blödes.
Na ja, ich war den ganzen Tag heute mit Sabine Brylewski von der Diakonie unterwegs.
Wir waren morgens im DRK-Altenheim. Aber das waren Erfahrungen, die mag ich hier nicht schreiben, da muss man drüber reden. Schreiben geht nicht. Ich kann nur soviel sagen: es gibt Szenarien in Zimmern, da hätte ich heulen können, aber es gibt auch wieder diese wunderschönen Momente, in denen sich ein altes Pärchen einfach noch so verliebt ansehen…unbeschreiblich.
Zum Mittag waren Frank, Sabine und ich im Bero-Center beim Dönermann essen. ‘Nur ein Döner macht schöner!’ ![]()
Endlich wieder mal nen richtigen Döner…
Nach dem Mittag war die Geburtstagseinladung aller Leute die im letzten halben Jahr keinen Runden Geburtstag hatten und somit nicht vom Pfarrer besucht worden sind. Es war sehr angenehm, mit viel Kuchen und netten Gesprächen…so liebe ich diesen Job wieder *g*
Die Passionsandacht war sehr sehr herzerweichend. Zumindest war es bei mir so. Bianca hat einfach die richtigen Worte gewählt. Sie hat in der Andacht genau das ausgedrückt, was ich gerade dachte, was ich gerade fühlte und was mir durch den Kopf ging. Ich weiss nicht, wie sie das hin bekommen hat, aber ich hatte zwischendurch angst, dass das etwas ‘Übernatürliches’ hätte sein können.
03.28.07
Die Frauenhilfe lernt Kiel kennen…mehr oder minder…
…na ja, sagen wir mal, ich habe zumindest ein bisschen erzählt und Fotos gezeigt, und sie fanden es interessant. Wusstet ihr, dass zur Reformation sämtliche Katholiken aus Kiel vertrieben wurden? Heute ist Kiel zu 48% evangelisch und zu 7% (ich habe mich nicht verschrieben! 7%!!!) katholisch. Der Rest ist halt so ‘Rest’ eben (viele Freikirchen).
Morgens war ich in der Schule und, herr je, ich war die ganzen Wochen überall pünktlich, aber Dienstag und Mittwoch war ich natürlich zu spät. Und das gleich drei mal! Jedes Mal an den Tagen, wenn ich mich mit Kay getroffen haben. Bei Frank war ich immer pünktlich…ich weiss nicht, komische Nummer (im Sinne von seltsam, nicht lustig!)…
Der Altenheimgodi war echt nett, es ist irgendwie immer was Besonderes. Und ich bewunder Frank so, dass er das so locker macht. Ich habe das Gefühl, ich war total verklemmt, als ich den Godi gemacht habe. Er macht das einfach. Man ey, wenn ich das später mal könnte…
Abends halt noch Kindergottesdienst Nach- und Vorbereitung. War auch ganz lustig, obwohl nur 4 Leute da waren.
Danach musste ich mal wieder alles in meinem Kopf sortieren. Also was habe ich gemacht? Ich bin um 20 Uhr bei Kay vor der Tür aufs Motorrad gestiegen und bin um 23 Uhr wieder in der Alstadener Straße abgestiegen. Zwischendurch war ich in Kamp-Lintfort (einmal wieder das beleutete Kloster Kamp bei Nacht sehen), Kevaelar, Wesel und Hünxe. Und ich Hünxe bin ich natürlich auch zum Kanal gefahren, am Bauernhof, an dem meine Großeltern ihr kleines ‘Wochenendhäuschen’ haben. Da habe ich mal drüber nachgedacht, ich bin eigentlich früher als ich klein war, fast jedes Wochenende da gewesen. Und heute? Ich gestehe, als ich da so allein, in der Nacht an diesem Kanal stand, hinter mir der Bauernhof, da sind mir schon ein paar Tränchen die Wange hinunter gelaufen.
Man ey, Kind müsste man nochmal sein…
Es hat zumindest geholfen, nachzudenken. Und ich bin froh, dass ich das Motorrad mit nach OB gebracht habe. Eine gute Entscheidung.
Leider konnte ich nicht zum Polterabend von Esther und Yvonne. Aber ich glaube, dass hätte ich nach diesem Tag nicht durchgestanden. Die Fahrt nach Wuppertal wäre ja wahrscheinlich noch ok gewesen, aber ich wär spätestens in der Cafete vor Erschöpfung irgendwann irgendwo auf dem Weg von der Cafete zum Wohnheim in den Büschen liegen geblieben.
Man bin ich müde…
03.27.07
Konfirmanden wo mach auch hin sieht!
In der Dienstbesprechung heute morgen, ging es zum Teil um die Konfirmanden. Später im Konfirmandenunterricht, waren eben jene natürlich da, und es ging um das Thema Abendmahl. Ich sag dazu nur: Ist das Abendmahl jetzt ein Gedächtnismal oder wie? ![]()
Und natürlich war nach dem KU noch die Anmeldung für die neuen Konfis zum nächsten Jahr. Schon wieder Konfis
Um 19.30h war die Vorbereitung für einen Jugendtag der Emmaus Gemeinde (Fusionierte Gemeinden Lirich, Buschhausen, Alstaden) in Buschhausen. Da lernte ich also den Jugendreferenten von Oberhausen kennen. Und ich weiss nicht, irgendwie sind sich Jugendreferenten im Verhalten, in der Sitzposition und in der Sprache doch immer ähnlich. Ich kenne ja jetzt nur zwei, Dirk und den aus Oberhausen, aber irgendwie…ich weiss nicht, an dieser These ist was dran und ich werde es weiterhin verfolgen …
Und, ich kann nur eins sagen, wer mal nen richtig geilen Jugendbereich sehen möchte, mag mal nach Oberhausen Lirich oder Buschhausen gehen. Buschhausen haben auch echt viiiiel Platz. Ein Hammer (ich küre diese Wort übrigens zu meinem liebsten, nach: ‘Schokolade’ und ‘Latinumsklausur’
).
03.26.07
Diakonie Dienstbesprechung…
… in der ich freiwillig nochmal war, um einfach noch ein bissl ins Leben der Diakonie zu schnuppern und es war natürlich echt nett. Ich merke doch (dafür braucht ich nicht mit dem Motorrad über Felder fahren), dass mir die Gemeinde und ihre Gemeindeglieder und natürlich erst recht die Hauptamtlichen sehr ans Herz gewachsen sind. Man man man, ich werde das schon vermissen… Wie wohl die erste Zeit in Kiel wird…