09.22.09
Persönliches Logbuch, Tag 2
Strecke:
Cuxhaven – Helgoland
Bericht:
Ich kann die Stunden sehr leicht zusammen zählen, die wir in Cuxhaven waren. Um 23.30h angelegt und um 5h wieder abgelegt. Und alles nur, damit wir mit dem Hochwasser und mit der Strömung rausfahren. Für die zweite Nacht also schon eine gute Leistung. Ich kann jetzt zwar sagen, ich war in Cuxhaven, aber gesehen habe ich mal so gar nix. Nicht einen Sonnenstrahl, der auf Cuxhaven viel, als wir da waren. Schön, aber ich kann sagen, dass ich da war
Nun ging es also unter Motor soweit raus auf See, bis wir die Segel setzen konnten.
6 Windstärken nach Beaufort und 3Meter Welle. Das schaukelt und schwimmt und fühlt sich an, als sei man in einer Waschmaschine. Dementsprechend ging es dann auch den Menschen an Bord. Namen seien hier nicht genannt, aber es war zumindest kein „schön-Wetter-segeln“.
Um 12h, pünktlich zum Mittagessen legeten wir also im Hafen Helgoland an, bei Sonnenschein und einem herrlichen Blick auf die Insel.
Was mich allerdings wieder irritiert hat, ist die Tatsache, dass man innerhalb von 45 Minuten einmal um die gesamte Insel gelaufen ist. Ok, da bleibt man mal hier stehen und mal da, guckt sich die lustigen bunten „Hummer-Häuser“ am Hafen an, aber im Endeffekt läuft man keine Stunde.
Natürlich haben wir Schokolade gekauft. Auf Helgoland zahlt man ja keine Steuer und es gibt dort die gute schwedische Schoki. Ha ha! Wir haben Schoki gekauft. Also ich persönlich wusste am Schluss gar nicht mehr, welche ich eigentlich noch einkaufen möchte und mit welcher ich anfange
Helgoland ist toll!
09.21.09
Banjaard; persönliches Logbuch, Tag 1
Die Crew:
Aard (Skipper), Albert (Maat), Linda, Henk, Thomas, Peter, Martin, Lena, Jochen, Naomi, Chris
Strecke:
Kiel – Cuxhaven
Gestern Abend war schon Einschiffen, damit wir heute morgen schön früh im Kanal sind um einiges an Strecke zu machen. Aber na ja, wie soll man sagen, hat nicht geklappt. Da wir vorher noch tanken mussten, verzögerte sich das etwas. Allerdings wurde die Verspätung immer mehr, weil der Tanker, der uns betankt hat, ein-zwei vielleicht auch noch mehr Lecks im Schlauch hatte. Demnach sind viele Liter Diesel in die Ostsee geflossen. Tja, was sollten wir machen, zumindest mussten wir warten, bis die Polizei das OK geben hat, das wir doch ablegen dürfen… Langes rumreden und viel Tee bis wir dann endlich um 12h in der Schleuse Kiel waren.
Also durch den Nord-Ostsee-Kanal. Zu sehen is da ja nicht viel. Das einzig Interessante war die Hochbrücke in Rendsburg, aber die haben wir alle verpasst, weil wir da gerade unter Deck Lagebesprechung gemacht haben *rümpf*
Im Endeffekt haben wir um 23.30h in Cuxhaven, bei Nacht, angelegt. Nun alle husch husch ins Bett, morgen ist frühes Aufstehen angesagt.
Und auf ein Neues im Fegefeuer Lübeck
Ich war mal wieder in meiner lieblingsshopping-Stadt Lübeck einkaufen. Und natürlich kam ich am allseitsbeliebten (zumindest in Lübeck) Fegefeuer vorbei. Und man glaubt einfach nicht, in welchen kleinen süßen Lädchen ich drin war:

Und wer genau hinsieht, der bemerkt, der christliche Bücherladen ist direkt hinter der Haltestelle… na?… Fegefeuer!
Was steht da wohl auf den Visitenkarten des Ladens?
Christliche Bücherstube, Im Fegefeuer 1 ?
Ich weiß ja nicht, ob diese Straße so glücklich gewählt ist
Da ist sie wieder.
Sie war lange verschollen, aber jetzt ist sie wieder in Mode gekommen. Sie ist beliebt geworden. Horst Schlämmer hat der Herrenhandtasche Zeiten des Aufschwungs beschehrt.
Aber was habe ich da letztens bei Sky gesehen? Die Herrenhandtasche für den Mann, von und mit dem Bier „Astra“ Aber seht selbst:
08.10.09
Paddeln
Ich hatte eigentlich keinen Paddelkurs gemietet. Ich bin Seglerin, warum sollte ich dann paddeln?
Na ja, irgendwie hatte ich doch was zu paddeln. Und da ich vorher schon schön 2 Stunden den See hochgesegelt bin musste ich auch länger wieder zurücksegeln. Das Problem war nur, dass mich nachher der Wind verließ.
Das hatte zur Folge, dass ich von Katrin abgeschleppt wurde – Gott sei Dank. Aber das heißt auch, dass ich ganze 6 Stunden auf dem See war. Irgendwie hatte ich noch nie das Gefühl, dass der See wirklich soooo groß ist
Und dann kommt man total abgekämpft nach Hause in den Hafen und die lieben Segellehrerkollegen haben einem die beiden Achterleinen unter der Wasserlinie zusammengeknotet. So sind sie, ich weiß. Und ich hätte das ja auch gemacht, aber trotzdem… buh!
Nichtsdestotrotz war es ein toller Tag auf dem See. Mit viel Sonne *aua* und wenig Wind, aber mit viel Entspannung.
Zeiten des Aufruhrs
Guter Film mit Leo und Kaaaate.
Sehenswert.
Und verdammt gut, dass es mal ein Film ist, der irgendewie doch kein Happy End hat.